Archive for Okt. 2009

Ubuntu: Babylon Alternative – stardict

Für Windows gibt es ein komfortables Übersetzungstool Namens Babylon, dass per Mausklick mit der richten Tastenkombination Wörter in eine Vorgegebene Sprache übersetzt. Linux bietet ein ähnliches Tool Namens stardict.

stardict

Installiert werden kann das Tool wie üblich mittels apt-get/aptitude. Nach der Installation sind jedoch keine Wörterbücher vorhanden. Diese kann man sich unter http://stardict.sourceforge.net/Dictionaries_dictd-www.freedict.de.php jedoch einfach herunterladen. Anschließend muss das tar.bz2 Archiv noch nach /usr/share/stardict/dic entpackt werden

tar -jxfv stardict-freedict-eng-deu-2.4.2.tar.bz2

Anschließend lassen sich die installierten Wörterbücher über Stardict aktivieren/deaktivieren.

Linux: Flash Elemente in Firefox lasten die CPU massiv aus

Linux hat gegenüber Windows viele Vorteile, jedoch ist nicht immer alles Gold was glänzt. Beim surfen mit Mozilla Firefox habe ich festgestellt, dass die Auslastung des Systems beim Aufruf von Seiten mit eingebettet Flash Elementen unnatürlich hoch ist.

Eine Überprüfung der Flash Version ergab, dass ich “leider” die aktuelle Flash Version installiert habe. Bei der Suche nach dem Problem habe ich leider keine Lösung gefunden, aber eine Möglichkeit wieder normal surfen zu können. Es gibt für Firefox einen Plugin Namens Flashblock, welches verhindert,dass die Flash Elemente automatisch geladen werden. Anstelle des Flash Elementes ist ein Flash Logo zu sehen, was das Element erst nach einem Mausklick anzeigt.

Linux Systemhärtung durch read only der /usr Partition

Ein Linux System ist von hause aus schon relativ sicher. Jedoch gibt es noch weitere Möglichkeiten ein System weiter abzusichern. Eine davon ist es zum Beispiel das Verzeichniss /usr (unix system ressource) auf eine eigene Partition zu verlagern und diese anschließend nur noch read only zu mounten.

Für Die Partitionierung habe wähle ich für /usr meist 20 GB. Nach der Installation bzw. Repartitionierung kann diese dann über eine Anpassung der /etc/fstab als read only gemountet werden. Der Vorteil dafür liegt klar auf der Hand. Es können keine weiteren Installation von Programme vorgenommen werden da es nicht möglich ist Änderungen in das /usr Verzeichniss zu schreiben.

#<file system> <mount point> <type> <options>  <dump> <pass>
UUID=...       /usr          ext4   defaults,ro   0      2

Das die Partition nun read only gemountet ist bedeutet jedoch nicht automatisch, dass man das System jedes mal Neustarten muss eine Installation durchzuführen, sondern man kann die Partition im laufenden Betrieb einfach “ummounten”

mount -o remount,rw /usr

Ein Problem einer read-only /usr Partition ist allerdings, dass vor der Installation von neuen Paketen/Update von Paketen die Partition immer als writeable remounted werden muss. Dies kann man allerdings umgehen, indem vor der Installation die Partition als als writable mountet und nach Abschluss wieder read-only. Dazu muss in der Datei /etc/apt/apt.conf folgendes ergänzt werden.

DPkg
{
  Pre-Invoke  { "mount /usr -o remount,rw" };
  Post-Invoke { "mount /usr -o remount,ro" };
};

Es gibt übrigens auch Möglichkeiten und Wege die Root Partition read only zu mounten:

Ubuntu 9.10: Skype als Beta verfügbar

Unter Linux hat etabliert sich Empathy mittlerweile als ICQ Alternative. Leider funktioniert der Dateitransfer zwischen Miranda -> Empathy nicht. Beim Versuch dies dennoch ans laufen zu bekommen bin auch auf die Tatsache gestoßen, dass es Skype als Beta Version für Linux gibt.

Linux_Skype1

Ubuntu 9.10: Sicherungskopie von Video DVDs erstellen

Ich habe lange gebraucht, bis ich es geschafft habe eine Video DVD unter Ubuntu 9.10 zu kopieren. Unter http://wiki.ubuntuusers.de/DVDs_rippen gibt es zwar eine gute Auflistung über die verschiedenen Programme die man zum Rippen verwenden kann, jedoch hatte ich mit keinem der Programme Erfolg. Von den Tools ist übrigens k9copy mein Favorit, obwohl ich damit anfänglich auch keinen Erfolg hatte. Nach einigem suchen bin ich jedoch darauf gestoßen, dass das Paket libdvdcss2 zum entcrypten der DVDs unerlässlich ist. Da es jedoch leider nicht im Repository von Ubuntu enthalten ist muss man es sich über medibuntu.org nachinstallieren.

wget -q http://packages.medibuntu.org/medibuntu-key.gpg -O- | apt-key add -
echo "deb http://packages.medibuntu.org/ jaunty free non-free" >> /etc/apt/sources.list
apt-get update && apt-get install libdvdcss2

Ich habe während der Testphase noch folgende weiteren Pakete installiert. Welche davon wirklich notwendig sind weiß ich leider nicht, aber es macht auch keinen Sinn die Installation Vorzuenthalten mit dem Risiko, dass jemand der dieser “Anleitung” folgt später dennoch keine DVDs rippen kann

apt-get install lsdvd mplayer mencoder normalize-audio vorbis-tools mkvtoolnix mkvtoolnix-gui ffmpeg libdvdread4 ubuntu-restricted-extras k9copy

Nach dem nun die Pakete alle installiert sind konnte ich mit k9copy auch endlich DVDs kopieren.

Links: