Archive for Feb. 2010

BlackBerry: verstecke Optionen

Auf den BlackBerry Geräten kann man über die Eingabe von bestimmten Kombinationen erweiterte Funktion erreichen bzw. zusätzliche Aktionen auslösen.

auf dem Homescreen

ALT + nmll – Signalstärke in dbm
ALT + lglg – Ereignissanzeige (neusten oben)
ALT + CAPs + h – Versionsnummern, Signalstärke, Akkustand usw

Innerhalb der Enterprise Enterprise Aktivierung

ALT + CNFG – erwt Optionen der Enterprise Akt.

Im Adressbuch, Kalender, Notizen, Aufgaben in den Optionen

ALT + VALD – überprüft die Datenstruktur und bereinigt Fehler
ALT + RBLD – erzwingt eine Neustrukturierung
RSET – löscht den Kalender auf dem Endgerät und synchronisiert diesen mit dem Server neu

Browser

ALT + RBVS – Zeigt den Page Source Code

Kalendar

ALT+VIEW in einem geöffneten Kalendereintrag (incl. der Message ID für BES Log Troubleshooting)

aus dem Options Menu

SYNC – Kalendar slow sync
RCFG – zeigt die BES Konfiguration an
SCFG – sendet die Device Konfiguration
DCFG – lädt die CICAL Konfiguration
SUPD – schaltet den Detailreport des  Kalenderbackups ein
SUPS – schaltet den Detailreport des  Kalenderbackups aus
SUPN – schaltet die Datenbank des Detailreports aus
LUID – zeigt die UID ein
SRSL – zeigt den Report der Erinnerungsfunktion an

Messaging

ALT + VIEW – zeigt die Message ID für BES Log Troubleshooting

Search Application

ALT + ADVM aktviert die erweiterte Globale Suche

Home Screen

ALT + Shift(rechts)+Del – Warmstart des BlackBerrys /geht nicht beim Storm und SureType Device)
ALT + JKVV – Zeigt den Grund eines PDP rejects
ALT + CAP +  H – Zeigt den Help Screen QWERTZ/QWERTY Device
ALT + EACE – Zeigt den Help Screen SureType Device
Escape(Pfeil zurück) oben links, oben rechts, oben links und oben rechts den Touchscreen berühren – Zeigt den Help Screen SurePress Device
ALT + NMLL – Signalstärke in db/m Qwertz/SureType für Storm !,”" im Querformat – Tastatureinblenden – Num Lock an
ALT + LGLG – Zeigt die Devicelogs an  für Storm ,5,5 im Querformat – Tastatureinblenden – Num Lock an

WLAN

ALT + SMON WLAN – aktiviert den Wlan Einrichtungssimulator
ALT + SMOF WLAN – deaktiviert den Wlan Einrichtungssimulator

Theme (aus dem Menü Theme/Skin)

ALT + THMN – aktiviert das Black&White Theme
ALT + THMD – wechselt in das “default” Theme

Datum/Uhrzeit

LOLO – Zeigt die Netzwerk/UTC Zeit an

SIMKarte

MEPD – zeigt die MEP Information
MEP1 – zeigt die SIM Locksperre
MEP2 – zeigt die Netzsperre
MEP3 – zeigt die Netzteilsperre
MEP4 – zeigt die Serviceprovidersperre
MEP5 – zeigt die Verbundsperre

Device Self Test Application

TEST – im Menü Status

Innerhalb der Servicebücher (Was dort umgeschaltet wird, ist mir nicht ganz klar)
ALT + SBEB
ALT + SBDB

Testen der E-Mail Übermittlung

Um die Übermittlung eine E-Mail an ein Handheld zu testen, reicht es eine E-Mail mit dem Betreff <confirm> an das Postfach des Benutzers zu schicken. Als Antwort bekommt man bei einer erfolgreichen Zustellung folgende E-Mail zurück.

Your message:

TO: user@domain.tld
SENT: Thu Feb 25 09:48:56 2010
 W. Europe Daylight Time
SUBJECT: <confirm>

has been delivered to the recipient's BlackBerry Handheld.

Syscp Update

Apt-get hat auf meinem System heute morgen ein Update für SysCP angekündigt. Da die vergangenen Updates immer relativ Problemlos verlaufen sind, hab ich das Update installiert ohne vorher noch mal nachzulesen, was sich so geändert hat. Während der Installation überraschte mich das System auf einmal mit der Frage wo das Kundenverzeichniss angelegt werden soll. Hm… als die Frage kam, ob die Datenbank für SysCP jetzt angelegt werden soll war mir klar, dass hier was nicht ganz wie geplant läuft :-P

Der erste Unterschied nach Beendigung des Setups war, dass das Syscp Verzeichniss nicht mehr unter /var/www/syscp sondern unter /usr/share/syscp zu finden war. Da ich die DB während des Setups nicht hab automatisch erstellen lassen, musste ich nach der Installation die Credentials für den DB Zugriff noch anpassen. Die entsprechende Datei dafür ist die /etc/syscp/config-db.php.

Damit die Cron Jobs weiterhin funktionieren, habe ich die Pfadangaben entsprechend angepasst, leider lieferte ein Cron-Job dennoch einen DB Zugriffsfehler.

/usr/bin/php5 -q /usr/…/scripts/cron_apsinstaller.php

Establishing connection failed, exiting
mysql error number: 0
mysql error desc:
Time/date: 18/02/2010 12:34 PM
Script:
Referer:

Ein Vergleich der Config Dateien von meinem “alten” SysCP zum neuen ergab, dass in der Datei userdata.inc.php im “alten” SysCP noch die Root Zugangsdaten hinterlegt waren. Diese habe ich in der neuen Konfiguration nachgetragen.

/usr/share/syscp/lib/userdata.inc.php

$sql['root_user']=$root_user;
$sql['root_password']=$root_password;

/etc/syscp/config-db.php

$root_user='root';
$root_password='password';

Nach diesen Änderungen war beim Syscp wieder voll einsatzfähig.

imap Postfach Migration

Ich stand gerade vor dem Problem aus Frankreich ein Postfach (2,5 GB) das auf einem deutschen Server läuft, von einem Exchange Server auf einen anderen E-Mail Server innerhalb des gleichen Netzwerkes zu übertragen. Remote konnte ich auf beide Postfächer zugreifen, jedoch war die Import/Export Funktion angesichts der Datenmenge und dem Aspekt, dass ich nur über eine 3000er DSL Leitung Zugriff auf die Server haben von Anfang an keine Lösung.

Also musste die Postfach “Migration” innerhalb des Zielnetzwerkes durchgeführt werden. Mir viel dabei ein, dass ich mal von einem Tool namens Imapsync gelesen hatte. Also habe ich die Liste der Verfügbaren Pakete von Linux durchsucht… und siehe da… es ist als Paket verfügbar. Also drauf damit auf die Platte, anschließend erstmal im man gestöbert.

Die Migration des Postfaches habe ich dann in zwei Schritten durchgeführt.

Ordner auf dem Zielserver erstellen

Zuerst habe ich die Ordnerstrukur vom Quellserver auf das Zielsystem übertragen. Mit der Option –dry wird ein Trockenversuch gestartet, mit dessen Hilfe man vorab etwaige Probleme identifizierien kann. In meinem Fall gab es ein Problem mit einem Ordner der “.: Name :.”. Diesen habe ich daraufhin kurzerhand umbenannt und einen neuen –dry Durchlauf starten lassen. Nachdem dieser erfolgreich war, habe ich dann die Ordnersturkur kopiert. Dafür muss natürlich der Parameter –dry entfernt werden.

imapsync --noauthmd5 --host1 <Quell_Host> --user1  \
<alter_benutzername> --password1 <passwort> \
--host2  <Ziell_Host> --user2  <neuer_benutzername> \
--password2  <passwort> --justfolders --dry

E-Mails kopieren

Nachdem die Ordner nun alle vollständig vorhanden waren, habe ich die gleichen Schritte mit den E-Mails gemacht. Erst mit –dry schauen ob imapsync was zu meckern hat und anschließend die E-Mails kopiert.

imapsync --noauthmd5 --host1 <Quell_Host> --user1 \
<alter_benutzername> --password1 <passwort> \
--host2 <Ziell_Host> --user2  <neuer_benutzername> \
--password2 <passwort> --dry

Den Kopiervorgang würde in jemdem Fall innerhalb eines screens starten, damit diese r nicht abbricht wenn die Internet Verbindung wackelt.

Nachdem ich google nochmal nach dem Parameter –buffersize  habe, bin ich auf unten stehenden Link gestoßen, wo ein script veröffentlich ist welches auch mehrere Postfächer per Imap synchronisiert. In wiefern der Parameter –buffersize 8192000 das ganze beschleunigt, kann ich nicht sagen.

Links

Exchange 2007: The STARTTLS certificate will expire soon

Exchange nutzt für interne sichere die Kommunikation der Dienste SMTP, IMAP, POP, IIS and UM ein selbst signiertes Zertifikat, dass jeweils 1 Jahr gültig ist. Läuft das Zertifikat aus, gibt das System entsprechenden Warnungen im Eventlog. Nach dem endgültigen Ablauf  des Zertifikates werden aus den Warnungen dann Fehlermeldungen, denn nun ist der Server nicht mehr in Lage, die sichere Kommunikation für den entsprechenden Dienst zu gewährleisten.

Für die Zertifikatsverwaltung auf PowerShell Ebene gibt es das cmdlet Get-ExchangeCertificate.

Mit dem Parameter | fl bekommt man eine detallierte Darstellung aller Zertifikatsinformationen.

Einzelne Zertifikate können direkt anhand des Thumbprint erneuert werden

Get-ExchangeCertificate -thumbprint "A0F6BECB89ADD526F875CA20273051BDE5A4EFDE"| New-ExchangeCertificate

Abgelaufene Zertifikate können direkt in einem Rutsch erneuert werden

Get-ExchangeCertificate | where {$_.Status -eq "Invalid"}| Remove-ExchangeCertificate